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Hier finden Sie immer aktuelle Informationen zu unseren aktuellen Aktionen und Projekten. So wissen Sie nicht nur wofür, sondern auch, wo wir gerade stehen. Und bestimmt ist immer die eine oder andere interessante Information für Sie dabei. Klicken Sie einfach immer mal wieder rein.

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Verleihung 5. Ökumenischer Förderpreis Eine Welt

Jubel in der Kichengemeinde St. Georg Heiden. Für die Partnerschaftsinitiative mit Makukuulu wurde der Eine-Welt-Ausschuss mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Der Eine-Welt-Ausschuss der Kirchengemeinde St. Georg wurde jetzt für seine Partnerschaftsinitiative Heiden – Makukuulu mit einem Förderpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Kirchliche Partnerschaft“ belegten sie den ersten Platz. Dieser ist mit 3000 Euro dortiert.

 

Mitglieder des Ausschusses hatten eine Präsentation für den ökumenischen Förderpreis „Eine Welt“ vorbereitet. Dieser Förderpreis wird alle drei Jahre von den Organisationen „Katholischer Fonds“ und auf evangelischer Seite von „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst, ausgeschrieben. 36 Bewerbungen gab es es für den Preis. Die Heidener setzten sich letztlich aber durch.
Die Preisverleihung findet im Rahmen einer offiziellen Feier am Freitag, 22. September, in Dresden statt. Die Eine-Welt-Gruppe freut sich riesig über die Anerkennung ihrer langjährigen Projektarbeit auf unterschiedlichsten Ebenen in Deutschland und Afrika, heißt es in der Mitteilung. Das Geld soll für die weitere Projektarbeit in der Partnerschaftsinitiative genutzt werden.
Quelle: BZ, 8.9.2017)

Verleihung des Preises am 22.09.2017 in Dresden

Die Partnerschaftsinitiative Heiden-Makukuulu ist mit dem ökumenischen „Eine Welt“-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Das Geld soll unter anderem für das aktuelle Wasserprojekt eingesetzt werden.
 
Als „vorbildliche kirchliche Lern- und Entwicklungsgemeinschaft“ ist die Heidener Partnerschafts-Initiative mit Makukuulu (Uganda) jetzt in Dresden mit dem ökumenischen Förderpreis „Eine Welt“ ausgezeichnet worden. Erzbischof Dr. Ludwig Schick würdigte in seiner Laudation das vielfältige, wechselseitige Engagement, das inzwischen fast ein halbes Jahrhundert andauere. Der mit 3000 Euro dotierter Preis wurde vom „Katholischer Fonds“ und „Brot für die Welt“ verliehen.
Das Geld kommt wie gerufen. „Damit fällt es uns leichter, die neue Solarpumpe zu finanzieren“, betont die Vorsitzende der Partnerschaftsinitiative, Reinhild Terliesner, im BZ-Gespräch. Mit Elisabeth und Bernhard Nienhoff sowie Susanne Temminghoff und Almut Holdschlag nahm sie in Dresden den Preis in der Kategorie „Kirchliche Partnerschaften“ entgegen.
 
Die Solarpumpe ist Teil des neuen Wasserprojektes, das Christian Stürmer und Annette Hesse aus der Partnerschaftsinitiative bei ihrem Besuch in Makukuulu Ende August auf den Weg brachten. Mit einem Fachunternehmen vor Ort klärten sie Details für den Bau einer Zisterne und der damit verbundenen Wasserversorgung. Just während des BZ-Gesprächs bekam Stürmer per Whats App die Nachricht, dass mit den Vorbereitungen für die Zisterne begonnen wurde. „Sie wird ein Fassungsvermögen von rund 120 Kubikmetern haben“, erläuterte Stürmer. Mit Hilfe der Solarpumpe solle das Wasser später in einen Hochbehälter transportiert werden. Von dort werden die sanitären Einrichtungen und die Küche der Pfarrei mit Wasser versorgt. Rund 20 Menschen profitieren laut Stürmer direkt von dieser Wasserversorgung. Außerdem könnten sich Nachbarn dort Wasser abholen. Insgesamt rund 10.000 Euro investiert die Partnerschaftsinitiative in dieses Projekt, bei dem auch die Sanitäranlagen erneuert werden.
 
Wie schon bei früheren Projekten legen die Heidener Wert darauf, mit den Menschen in Makukuulu und den dortigen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Ferner werden Schüler der Technikschule mit anpacken, um das Vorhaben zu realisieren. Diese Form der Wirtschaftsförderung und des Miteinanders hob auch der Erzbischof in seiner Laudatio hervor.
 
 
Er lobte ferner die Tatsache, dass die Partnerschaft zwischen Heiden und Makukuulu von „vielen Beteiligten konfessionsübergreifend mitgetragen“ werde und dass sie breit aufgestellt sei. So ermöglichen Heidener unter anderem rund 500 Kindern und Jugendlichen in Makukuulu über Patenschaften den Besuch einer Grund- und weiterführenden Schule. „Die Teams dort sind sehr engagiert“, berichtet Annette Hesse, die die Schulen besuchte. Auch die Eltern hätten ein großes Interesse an den Bildungsmöglichkeiten.
 
Die Umbauarbeiten im Gesundheitszentrum seien jetzt ebenfalls fertig. Ein Problem sei jedoch nach wie vor die Unterernährung vieler Kinder, berichtet Annette Hesse, die unter anderem Gespräche mit Hebammen führte.
 
Erzbischof Dr. Schick würdigte jedoch nicht nur die Arbeit in Makukuulu. Die Heidener bekämen den Preis auch, weil der Eine-Welt-Ausschuss mit seiner Öffentlichkeitsarbeit hierzulande für die Probleme und Lebensbedingungen der Menschen in Uganda sensibilisiere. Er schaffe somit ein Bewusstsein für ungerechte Lebensbedingungen und Wirtschaftsstrukturen. Vor allem würde er gezielt junge Menschen ansprechen.

 (Quelle: BZ, 22.09.2017)

 


Ein Stückchen Makukuulu im Heidener Pfarrheim

Bei einem Afrika-Tag im Pfarrheim von St. Georg informierte die Partnerschafts-Initiative Makukuulu am Sonntag über die Unterstützung in Uganda.

Handgewebter Wandschmuck, typisch afrikanische Musikinstrumente, aber auch Skulpturen, bunte Stoffe und Spielzeuge aus der Region Makukuulu (Uganda): In ein kleines Stückchen Afrika hatten Ehrenamtliche am Sonntagnachmittag das Pfarrheim von St. Georg verwandelt. Sie informierten dort bei einem Afrika-Tag über die inzwischen seit 40 Jahren andauernde Hilfe in der Partnergemeinde.

„Die Anreise von Heiden nach Makukuulu dauert alles in allem schon mindestens 18 Stunden. Sie beinhaltet einen etwa neunstündigen Flug und eine anschließende, durchaus als unbequem zu bezeichnende mehrstündige Autofahrt über zum größten Teil unbefestigte Straßen. Erst dann erreicht man das Gebiet in Uganda, in dem wir uns engagieren“, berichtete Reinhild Terliesner. Sie ist Leiterin der „Partnerschafts-Initiative Heiden Makukuulu Uganda“. und hatte mit vielen Helfern den Afrika-Tag organisiert.

Das Thema Afrika ist in Heiden geradezu allgegenwärtig. „Bereits in der Grundschule werden die Lebensbedingungen afrikanischer Kinder thematisiert“, erklärt Monika Dersen, eine der Organisatorinnen des Tages. Birgit Möllers, Rektorin der Heidener Grundschule hat, genau wie Monika Dersen, erst kürzlich die Primary School und die Partnergemeinde südwestlich der Stadt Entebbe in Uganda besucht. Ihr Diavortrag zur Reise stieß am Sonntag auf reges Interesse bei den Besuchern.

Auch die Mitbegründerin der Initiative, Brunhilde Walter, sorgte mit Berichten aus ihren langjährigen Erfahrungen im Buschland des afrikanischen Kontinents für uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Sie berichtete unter anderem darüber, dass es auch heute, viele Jahre nach der Schreckensherrschaft des Diktators Idi Amin, immer noch große Probleme in der medizinischen Versorgung der Menschen dort gäbe. Diese Probleme zu beseitigen sei eines der vordringlichen Ziele der Initiative, die mittlerweile von mehr als 500 Förderern aus Heiden und Umgebung unterstützt wird.

Die Besucher des Afrika-Tages erfuhren ferner, dass mit Hilfe der Initiativmitglieder und der Spenden in der Vergangenheit mehrere Trinkwasserbrunnen gebaut werden konnten, die die hygienischen Bedingungen vor Ort um ein Vielfaches verbessert hätten.

Außerdem haben Heidener Bürger zahlreiche Patenschaften übernommen. Diese ermöglichen Kindern eine schulische Ausbildung. Sie seien der Grundstein dafür, dass viele Bewohner den Ort Makukuulu nun als ihre Heimat betrachteten.

„Durch unsere Hilfe vor Ort geben wir den Menschen so etwas wie ein Stück Heimatgefühl und machen ihr Leben in ihrer Gemeinde ein klein wenig lebenswerter. Auf diese Art und Weise betreiben wir auch sowas wie präventive Flüchtlingshilfe“, bilanzierte Reinhild Terliesner. Denn an Flucht denke dort nun kaum noch jemand.

Wie wichtig die Hilfe in Uganda ist und wie sehr die Menschen dort diese Hilfe schätzen, mögen die Worte einer Lehrerin der Primary School ausdrücken, die kürzlich in Heiden zu Besuch war: „Wir wissen, dass der erste Himmel, der vom lieben Gott ist. Der zweite Himmel aber kann nur hier in Heiden sein.“

 Quelle: BZ 30.1.2017, Michael H. Schmitt


Süchtig nach dem Duft von Holz

Georg Hellmann hat im Ruhestand das Drechseln für sich entdeckt. Seine Produkte verkauft er auf verschiedenen Märkten. Die Einnahmen spendet er.

Als die Griechen gegen Ende des zweiten Jahrtausends vor Chistus. die Drechselbank erfanden, haben sie nicht geahnt, welche Freude sie 3000 Jahre später im knapp 2900 Kilometer entfernten Heiden Georg Hellmann damit machen würden. Der 74-Jährige gebürtige Heidener macht, wie er sagt, seine Holzarbeiten aus Freude am Gestalten und präsentiere und verkaufe sie auf Märkten, um ehrenamtlich zu helfen. Besonders liegt Georg Hellmann die über 40 Jahre währende Partnerschaft von St. Georg Heiden mit der Pfarrgemeinde St. George in Makukuulu/Uganda am Herzen.

 

 

Aktuelles Projekt in Uganda „My Muti/Ein Baum für Makukuulu"

Derzeit geht es um das Projekt „My Muti/Ein Baum für Makukuulu“. In der Sprache der Einheimischen heiße Baum „Muti“. Gepflanzt werden Obst- und Laubbäume mit dem Ziel, Wasser zu binden. Man müsse schnell und gezielt handeln, um die Entwicklung zu stoppen, und um die nachhaltige Nutzung von Wäldern vor allem auf der Südhalbkugel der Erde zu fördern.

 

Flyer zur Baumaktion 2016.pdf: Download

Für dieses Projekt setzt sich der gelernte Zimmerer, der 1969 seine Meisterprüfung als Tischler abgelegt hat, mit ganzer Energie ein. „Das Geld, was ich durch meine Arbeit hereinbekomme, kommt diesem Projekt zugute.“ Erst kürzlich konnte er 1500 Euro spenden.

Hellmann war schon 15 Mal in Uganda

Bereits 15 Mal hat er Uganda bereist, um sich selbst ein Bild von der Sinnhaftigkeit des Projektes zu machen. Seine Erkenntnis: „Die Förderung kleiner Strukturen hilft den Menschen, regenarme Zeiten besser zu überstehen.“

Mit dem Drechseln habe er erst so richtig angefangen, als er mit 58 Jahren in Rente gegangen sei. Er habe zwar Kurse besucht, befinde sich aber noch in der Ausbildung und gehe daher täglich um 9 Uhr in die Werkstatt.

Beachtlicher Maschinenpark

„Drechseln lernt man nur durch Drechseln“, ist seine Überzeugung. Die Werkstatt, in der es nach frisch bearbeitetem Holz riecht, wirkt aufgeräumt. Sein Maschinenpark ist beachtlich, würde jeder Profi-Holzwerkstatt zur Ehre gereichen.

Georg Hellmann fertigt seine Arbeiten aus Laubhölzern, recyceltem Holz, alten Tischplatten, Holz vom Sperrmüll und solches, das er von der Möbelbörse des Roten-Kreuzes bekommt. Gerade habe er eine größere Ladung Schichtholz aus Finnland erhalten.

Das Ehepaar Hellmann hat drei Kinder, sieben Enkelkinder und einen Urenkel. Agnes Hellmann kommt mit dem sehr zeitintensiven Hobby ihres Mannes gut zurecht. Unordnung, Schmutz, dauernde Anwesenheit ihres Mannes in der Werkstatt, sind für sie kein Thema. Wie sie zum Hobby ihres Mannes steht, wird deutlich, als sie sagt: „Mein Mann kommt in den Himmel. Aber dann muss dort eine Drechselbank stehen.“ Georg Hellmann lacht. „Das können sie ruhig schreiben.“

Schalen, Anhänger und Vasen

Zum Arbeiten trägt er eine bunte Arbeitsjacke und einen Strohhut. Das Geräusch der laufenden Drechselmaschine lässt sein immer noch frisches Münsterländer-Gesicht erstrahlen. „Manchmal kann ich vor lauter Spänen nicht mehr aus dem Fenster sehen. Der beißende Geruch von Kirschbaum, die Gerbsäure der Eiche oder das gut duftende Harz der Kiefer – nicht jeder mag das, aber ich bin im Laufe der Jahre fast süchtig danach geworden.“ Georg Hellmann fertigt unter anderem Schalen, Anhänger aus Banksia-Zapfen und Vasen.

Auch politisch ist er in Heiden kein unbeschriebenes Blatt. Georg Hellmann war immerhin zwölf Jahre Heidener CDU-Vorsitzender und hat viele Jahre im Rat seiner Gemeinde die Entwicklung mitbestimmt. Derzeit ist er Sprecher der Heidener CDU-Senioren bei der Senioren-Union in Borken.

Georg Hellmann vermittelt in dem, was er tut, den Eindruck, mit sich und der Welt im Reinen zu sein. Weihnachten werden er und seine Frau selbstverständlich im Kreise der Familie feiern. Aber spätestens nach den Feiertagen wird man ihn wieder morgens ab 9 Uhr in der Werkstatt finden.

Quelle: BZ, 24.12.2016, Text: Klaus Bunse


Drechseln für Uganda

2000 Euro für Waisenkinder in Uganda

Anfang Dezember traf sich der Eine-Welt-Ausschuss zu einem adventlichen Jahresrückblick. Dabei bekam der Ausschuss eine ganz besondere Überraschung: Georg Hellmann überreichte einen Scheck von 2000 Euro.

Seit über 40 engagiert Georg Hellmann sich in der Uganda-Hilfe. Der Schreiner hat nach seiner Berufstätigkeit das Drechseln für sich entdeckt. Aber für ihn ist es nicht einfach nur ein Hobby. Er bietet seine kreativen Objekte und Schalen auf den zahlreichen Märkten an, die man während des Jahres im Münsterland besuchen kann. Der Erlös aus dem Verkauf fließt nach Makukuulu in Uganda, der Partnergemeinde Heidens. „Meine ´Kinder´ sind inzwischen erwachsen und haben ihre Schulbildung beendet“, erzählt Hellmann von seinen Patenkindern, die er viele Jahre unterstützt hat.

Jetzt möchte er besonders Projekte für Schulen und Waisenkinder mit seiner Arbeit fördern. „Die Leute sollen wissen, dass jeder Cent auch wirklich bei den Kindern ankommt.“

Georg Hellmann ist mit seinem Drechsler-Stand auf dem Weihnachtsmarkt bei Schulze-Beikel in Marbeck zu finden.
 

(Text und Bilder: privat, 7.12.2015)


 


Hilfe aus Heiden zeigt Erfolg bei Partnern in Afrika

HEIDEN (pd). Sichtlich zufrieden ist die siebenköpfige Reisegruppe, die jetzt aus der Partnergemeinde St. George in Makukuulu in Uganda nach Heiden zurückgekehrt ist. „Wir hatten das Gefühl, Freunde zurückzulassen, nicht nur Partner“, sagt Reinhild Terliesner, die diese Reisegruppe leitete.

Zwei Wochen waren sie in Uganda unterwegs, um Land und Leute besser kennenzulernen und Projekte voranzubringen. „In Makukuulu lernen die Menschen immer mehr, sich selbst zu organisieren und an ihren Problemen zu arbeiten. Dies konnten wir bei mehreren Projekten feststellen“, berichtet Terliesner über den aktuellen Sachstand. Sie erklärt weiter: „Besonders das Landwirtschaftsprogramm, das jetzt im dritten Jahr läuft, erreicht mit 62 Gruppen zu je 20 bis 45 Familien eine breite Masse. So können durch andere Kultivierung des Bodens, angepasstes Saatgut, schattenspendende Bepflanzung und sparsame Bewässerung größere Erträge erzielt werden, welches dann auch zur Verbesserung der Ernährungssituation beiträgt. Regenarme Zeiten und Dürreperioden wird es jedoch weiterhin geben, die den Farmern das Leben schwer machen“.

Auch die Schulen, besonders das Gymnasium und die neue private Grundschule, die im nächsten Jahr mit sieben Klassen plus Kindergarten und Vorschulklasse komplett sein wird, strahlten Freude am Lernen aus und werden, aus Sicht der Gruppe, nach ugandischen Verhältnissen sehr gut geführt, heißt es. Hier seien auch die vielen Patenschaften, die von Heidener Bürgern und diversen Gruppen gestützt werden, ein besonderer Segen.

Mit dem gezahlten Geld garantieren die Spender vielen Kindern und Jugendlichen einen bezahlten Schulplatz, den sie sich sonst nicht leisten könnten. „Immer wieder kamen Kinder, die sich hierfür besonders bedankten. Diesen Dank gibt die Gruppe gern an die Pateneltern weiter“, versichert die Heidener Reisegruppe.

Da auch viele Erwachsene in Makukuulu noch Analphabeten sind, will ein neu gegründetes Komitee in allen Unterpfarreien Kurse organisieren, in denen Frauen und Männer die Chance bekommen, lesen und schreiben zu erlernen. Dieses werde immer wichtiger, um am Alltagsgeschehen teilnehmen zu können und bei Verträgen nicht benachteiligt zu werden, heißt es.

Aktiv betätigte sich die Reisegruppe an Reparaturarbeiten. Dabei wurde ein Loch im oberen Teil des Kirchturms geschlossen, welches aufgrund der ungesicherten Höhe eine besondere Herausforderung für die Handwerker war. Zudem mussten in den Untersuchungs- und Entbindungsräumen des Hospitals die Decken sowie die Elektrik erneuert werden. Dieses konnte gemeinsam mit der Schreinerklasse der Technik-Schule erledigt werden.Die Eine-Welt-Gruppe der Kirchengemeinde St. Georg dankt allen, die durch vielfältige Unterstützung diese breit angelegte Hilfe zur Selbsthilfe in Uganda ermöglichen. Und die jetzt offenbar Früchte trägt.

(Quelle: Borkener Zeitung vom 28.11.2015, Foto und Text privat)

 


Gedanklicher Ausflug nach Makukuulu

HEIDEN. Ob sie auch einmal nach Makukuulu reisen und die Kinder in ihrer Partnerschule besuchen mochten? Die Erstklassler der Mariengrundschule sind noch zogerlich mit einem Ja. Vorsichtig nicken einige der Madchen und Jungen auf die Frage, nachdem sie sich am Morgen über das Leben der Kinder am Aquator informiert haben.

Reinhild Terliesner und Brunhilde Walter von der Pfarrgemeinde St. Georg, die seit mehr als 40 Jahren eine Partnerschaft mit der Gemeinde Makukuulu im ostafrikanischen Distrikt Masaka (Uganda) pflegt, waren am Vormittag zum Afrika-Tag in die Grundschule gekommen. Mitgebracht hatten sie unter anderem eine Bastmatte, ein Moskitonetz, gelbe Wasserkanister, einen Kochtopf, zahlreiche weitere Utensilien des taglichen, afrikanischen Lebens und vor allem Fruchte.

„In Makukuulu gibt’s Mangos und Zitronen“, berichtet Saskia aus der 1b nach der ersten Doppelstunde. „Und die Jackfrucht“, erganzt Tim. Süß sei diese, erfahren die Steppkes von Reinhild Terliesner. „Das Frühstück vieler afrikanischer Kinder aber sind Avocados“, erzahlt Brunhilde Walter den Erstklasslern. Diese würden erst reif, wenn sie vom Baum gefallen seien. „Die Kinder sammeln sie unterwegs auf.“ Doch nicht nur das Frühstück unterscheidet sich in Uganda von dem der Heidener Grundschuler. „Die Kinder dort schlafen auf Bastdecken“, wiederholt Mika, was er zuvor gelernt hat. „Und das Wasser kommt nicht aus dem Wasserhahn wie bei uns“, fuhrt Mia den Bericht fort. „Mit den gelben Kanistern holen sie es.“

Der afrikanische Alltag war am Dienstag auch fur die Zweit- bis Viertklässler Unterrichtsthema. Bei den alteren jedoch lag Schwerpunkt des Afrika-Tages diesmal auf dem Thema „Holz“ und den Folgen einer massiven Abholzung fur den Klimawandel. Beim jahrlichen Afrika-Tag in der Mariengrundschule gehe es gleichermaßen um Information wie um die Sensibilisierung, erlautert Reinhild Terliesner.

Von Lehrern weiterfuhrender Schulen weiß sie, dass bei den Madchen und Jungen vieles von dem, was sie am Afrika-Tag erfahren, im Gedachtnis bleibt. „Die kennen sich aus“, berichten ihr Lehrer immer wieder.

Quelle: Borkener Zeitung vom 24.6.2015, Marita Rinke, Foto: Rinke


Siebtklässler waschen Autos für Makukuulu

 BORKEN. Für die Fastenzeit wollten sich die Mariengardener Siebtklässler etwas Besonderes vornehmen: Sie planten, möglichst viel Geld für das Projekt „Makukuulu“ zu sammeln. Die Partnergemeinde von St. Georg Heiden hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bildungssystem in diesem Gebiet Ugandas zu fördern. Mehrere Schulen konnten dort bereits gebaut werden. So setzten die Mariengardener ihre Talente ein: beim Autowaschen, beim Rasenmähen, beim Verkauf von Backwaren, beim Babysitting. Überall boten sie in der Nachbarschaft ihre Hilfe an. Und ihr Einsatz lohnt sich: Für die jährlichen Schulgelder und Ausbildungskosten in Makukuulu erarbeiteten sie über 850 Euro. Die Klasse bedankt sich bei allen Spendern.

Quelle: Borkener Zeitung vom 14.3.2015, Foto: pd

Auch wir sagen allen Spendern herzlichen Dank !!!


Aus Unterstützung wurde Freundschaft

Bewegende Eindrücke beim Dankeschön-Nachmittag für Makukuulu-Helfer

HEIDEN. Eindrucksvolle Bilder flimmerten über einen Bildschirm im Pfarrheim St. Georg. Fotos aus dem Leben eines afrikanischen Mädchens, das ihren Alltag ungeschminkt festhielt. Gebannt verfolgten Theresa Niewerth und Florian Nienhoff die bunte Bilderflut und machten sich ihre eigenen Gedanken. „Die Kinder dort sehen traurig aus“, sagten sie. „Das liegt bestimmt auch daran, dass sie nicht so viel zu essen haben.“
„Die Bildershow, die wir im vergangenen Jahr für die Kinder der Grundschule gemacht haben, kam da so gut an, dass wir sie hier unbedingt zeigen wollten“, erläuterte die Lehrerin Susanne Temminghoff. „Die Sicht eines Kindes war uns dabei sehr wichtig, denn die Kinder von heute sind die Paten von morgen.“

Es waren nicht die einzigen Zeugnisse der Fortschritte in der afrikanischen Partnergemeinde Makukuulu, die seit über 40 Jahren Heidener Unterstützung erfährt. So waren beim Dankeschön-Nachmittag des Eine-Welt-Ausschusses ebenso übersetzte Briefe von Patenkindern zu lesen. Und es wurden auch laufende Projekte vorgestellt – mit einer guten Resonanz.

„Natürlich kennen fast alle Heidener das Projekt“, erzählte Almut Holdschlag. „Viele aber fragen auch nach, was mit ihrem Geld geschieht. Hier können wir ihnen zeigen, dass wir nicht viel mit großen Spendenorganisationen zu tun haben, und dass jeder Cent auch wirklich ankommt.“
Solidarität – das ist für Reinhild Terliesner gelebte Realität. „Damit zeigen wir als Ausschuss unser christliches Engagement. Mittlerweile ist daraus Freundschaft geworden, die auch erwidert wird. Die Menschen haben erkannt, dass unsere Unterstützung gut für ihre Entwicklung ist.“

Doch profitieren nicht nur die Menschen in Makukuulu von dem Miteinander. „Die Menschen denken dort in ganz anderen Maßstäben als wir“, erinnerte sich Patricia Holdschlag an einen Besuch. „Sie freuen sich über kleine Dinge, haben etwa einen Gottesdienst sehr akribisch vorbereitet. Das war wirklich beeindruckend.“ So ist aus der früheren Unterstützung mittlerweile ein lohnendes Miteinander geworden – zum Wohle aller Akteure.

Quelle: Borkener Zeitung vom 10.11.2014,   Thomas Hacker

 

Hier finden Sie Informations- und Bildmaterial vom Afrika-Tag:

Karte von Makukuulu:
Makukuulu auf GoogleMaps

Luftbild.jpg
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Makukuulu Strukturplan.pdf
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Ich bin Betty - Makukuulu fur Kinder.pdf
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Leben und lernen in Makukuulu

Afrikatag an der Mariengrundschule / Ehrenamtliche informierten Heidener Kinder

HEIDEN. Die Bücher, die Grundschüler der Marienschule und Schüler in Heidens afrikanischer Partnergemeinde Makukuulu benutzen, um die englische Sprache zu lernen, sind die selben. Doch die Bedingungen, unter denen sie lernen, sind nicht zu vergleichen. „Sechs, manchmal auch sieben Kilometer laufen die Kinder in Makukuulu zur Schule, um etwas zu lernen“, berichtete Brunhilde Walter gestern Vormittag den Mariengrundschülern beim Afrikatag. „Ihre Eltern müssen Geld bezahlen, damit sie die Schule besuchen können“, erläuterte die Seniorin den Grundschülern, warum es so wichtig ist, dass Heidener Frauen und Männer, Patenschaften für Kinder in Makukuulu übernehmen.

Vor vier Jahrzehnten hatten Walter und ihr Mann den Grundstein für die Partnerschaft mit Makukuulu gelegt. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus der Eine-Welt-Gruppe der Pfarrgemeinde St. Georg kommt sie jedes Jahr in die Grundschule, um den Erst- bis Viertklässlern einen Einblick in die Lebensbedingungen der Kinder in Uganda zu geben. „Diese Erfahrungsberichte sind für die Kinder etwas Besonderes“, beobachtet Schulleiterin Birgit Möllers. Sie war bereits zweimal in Makukuulu und sammelte Eindrücke vom Leben und Lernen dort.

Die Mariengrundschüler konnten sich gestern im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild vom Leben ihrer Altersgenossen in Makukuulu verschaffen. Fototafeln hatten die Heidener zusammengestellt. Susanne Temminghoff schilderte in einem Dia-Vortrag einen Tag im Leben eines Kindes in Uganda. Gaby Wienen, Almuth Holdschlag und Reinhild Terliesner hatten ferner ein Moskito-Netz aufgehangen, afrikanische Spielzeugautos aus Drahtgeflechten sowie aus Stoffresten genähte Puppen mitgebracht. Diese Utensilien vermittelten den Grundschülern anschaulich, wie sich ihr Alltag von dem afrikanischer Kinder unterscheidet. 

Quelle: Borkener Zeitung vom 2.7.2014,   Marita Rinke


Landwirtschaftsprogramm trägt Früchte

Heidener Hilfsprojekte in Makukuulu / Rund 450 Paten ermöglichen Kindern in Uganda den Schulbesuch

HEIDEN. Die Koffer hat Reinhild Terliesner zwar schon wieder ausgepackt. Aber mit ihren Gedanken ist die Pfarrsekretärin in diesen Tagen noch mehr in Makukuulu (Uganda) als zu Hause. Die Osterferien verbrachte die Heidenerin, begleitet von Ehemann Norbert und zwei ihrer vier Kinder, in der Partnergemeinde von St. Georg in Uganda, unmittelbar am Äquator.

Seit mehr als 40 Jahren pflegen Menschen aus der Pfarrgemeinde in Heiden enge Kontakte zu den Männern, Frauen und Kindern in der Pfarrei St. George in Makukuulu. „Der Bau der Kirche dort im Jahr 1972 war der Beginn der Partnerschaft“, sagt Terliesner. Als Mitglied im Eine-Welt-Ausschuss des Pfarrgemeinderates St. Georg Heiden hat sie vor einigen Jahren von Brunhilde Walter die Leitung der Makukuulu-Aktivitäten übernommen. „Ich bin das Bindeglied zwischen denen, die sich in Heiden für die Projekte engagieren, und denen, die sie in Makukuulu umsetzen“, beschreibt sie ihre koordinierende Aufgabe.

Das Engagement trägt Früchte – nicht nur im übertragenen Sinn. „Ich habe mich riesig gefreut, als ich jetzt gesehen habe, wie sich während der Regenzeit die Pflanzen auf den landwirtschaftlichen Flächen entwickelt haben und die Früchte gereift sind“, berichtet Terliesner. Hochwertiges Saatgut, das ans Klima und die Böden angepasst wurde, wird in einem von Heiden aus geförderten Landwirtschaftsprogramm eingesetzt. „In unterschiedlichen Ebenen bauen die Menschen die Kasaba-Wurzel, Bohnen, Kaffee, Mais und Bananen an“, schildert Terliesner. Brunnen, die in der Vergangenheit mit Heidener Unterstützung gebohrt wurden, helfen, wenn der notwendige Regen ausbleibt.

Fazit: „Das Saatgut hat sich prächtig entwickelt. Die Menschen sehen die Unterschiede zu günstigem Saatgut und herkömmlichen Arbeitsweisen auf benachbarten Flächen.“ Diese Tatsache bewege doch viele, die westeuropäischen Anregungen des Landwirtschaftsprogramms anzunehmen und umzusetzen.

„Unser Ziel ist schließlich, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, unterstreicht Terliesner, die einmal pro Jahr nach Makukuulu fliegt, um sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung der rund 20.000-Einwohner-Gemeinde in der weitläufigen Buschlandschaft zu machen. Der Landwirtschaft kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. „Sie dient zunächst erst einmal der Eigenversorgung, so dass die Menschen satt werden.“ In einem zweiten Schritt hofft Terliesner mit ihren Mitstreitern, eine Art Genossenschaft aufbauen zu können. „Einen Markt, auf dem die Menschen ihre Waren verkaufen und somit ein Einkommen erwirtschaften können“, beschreibt sie die Pläne. Geld, das sie zum Beispiel brauchen, um ihren Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.

Und Kinder und junge Menschen gibt es in Makukuulu viele. „50 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 16 Jahre“, sagt Terliesner. Nach wie vor würden viele von ihnen an Unterernährung leiden und nur mit Unterstützung von Paten aus Heiden – aktuell rund 450 – die Chance haben, eine der staatlichen oder privaten Schulen zu besuchen.

„Erfolge sind sichtbar“, freut sich Terliesner, die auch von Heiden aus in einem steten Kontakt mit einem Organisationskomitee in Makukuulu steht. Doch sie macht sich nichts vor: „Es gibt noch viel zu tun.“ Terliesner und die Aktiven des Eine-Welt-Ausschusses von St. Georg sind daher auch weiterhin auf die vielfältigen Hilfen von Ehrenamtlichen und Spendern im westlichen Münsterland angewiesen.

Quelle: Borkener Zeitung vom 8.5.2014,   Marita Rinke


Heidener feiern Ostern in Uganda

Wie haben sich die Projekte in der Partnergemeinde Makukuulu entwickelt?

HEIDEN. Die Flüge sind seit langem gebucht, alle Impfungen sind verabreicht, und so allmählich schleicht sich eine angespannte Erwartung ein auf den nächsten Aufenthalt in der Partnergemeinde Makukuulu. Wie werden sie wohl werden – die Kar- und Ostertage in einer Buschgemeinde in Uganda?

„Die Ostertage werden auch dort besonders christlich gestaltet. Es ist schon ein besonderes Osterempfinden, wenn bei Sonnenaufgang aus allen Richtungen Christen barfuß mit zum Teil bunten Kleidern und mit unzählbar vielen Kindern zur Kirche strömen“, berichtet Reinhild Terliesner vom Eine-Welt-Ausschuss.

Die Heidener Reiseteilnehmer freuten sich auch auf die Kinder und wollten in die Schulen gehen, um sich zu informieren, wie der Unterricht in Makukuulu abläuft. In Uganda seien 50 Prozent der Kinder unter 16 Jahren. Daher seien die Schulklassen zum Teil mit 80 bis 100 Schülern völlig überfüllt.

Natürlich sollen auch die derzeitigen Projekte in Augenschein genommen werden. Vor allem das Landwirtschaftsprojekt, welches vor einem Jahr gestartet wurde, sei eine große Hoffnung für die Menschen. Durch die Entwicklung der Landwirtschaft soll sich die Ernährungs- und Einkommenssituation verbessern. Das werde immer wichtiger, da durch den Klimawandel der Regen immer unregelmäßiger falle und eine Umorientierung notwendig mache.

 

Reinhild Terliesner wird auch den Entwicklungsstand der Schulen, der unterschiedlichen anderen Projekte sowie die Listen mit den Patenkindern mit der Leitung der Pfarrgemeinde in Makukuulu durchsprechen. Das sei jedes Jahr wichtig, da nur so eine vertrauensvolle und konkrete Hilfe möglich sei. Auch könnten in Gesprächen mit den einzelnen Gruppen in Makukuulu immer wieder Informationen weitergegeben und neue Ideen entwickelt werden. 

Quelle: Borkener Zeitung, 4.4.2014


  

Spende für Projekte in Chile und Uganda

Frauengemeinschaft St. Andreas hilft 

VELEN (pd). Es hat bereits Tradition, dass auf den bunten Nachmittagen der katholischen Frauengemeinschaft St. Andreas Velen zwei soziale Projekte vorgestellt werden, für die auf den drei Veranstaltungen gesammelt wird. In diesem Jahr wurde der Erlös von 1060 Euro zur Hälfte an ein Projekt von Julia Averkamp in Chile vergeben. Einen Scheck in Höhe von 530 Euro übergab Barbara Richter-Hoffschlag in der Versammlung der Bezirksmitarbeiterinnen an Brunhilde Walter und Birgit Möllers.

Beide hatten aus Makukuulu in Uganda berichtet. Seit Jahren unterstützt die Partnerschaftsinitiative aus Heiden dort Projekte. Unter anderen geht es darum, Familien mit je einer Kuh zur Eigenversorgung zu unterstützen, Patenschaften für Schüler zu übernehmen und Frauen Kleinkredite zu gewähren, damit diese ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten können. Besonders dieses Thema liegt der Frauengemeinschaft am Herzen. Immer wieder werden aber auch neue Projekte ins Leben gerufen. So steht zurzeit eine umweltverträgliche Landwirtschaftl im Vordergrund. Vor allem die unbändige Lebensfreude trotz großer Widrigkeiten hat die beiden deutschen Frauen beeindruckt.

Das „Kaffeegeld“ der Bezirksmitarbeiterinnen in dieser Versammlung ging spontan an das Projekt. So kann sich die Stiftung über zusätzlich 234 Euro freuen.

Quellle: Borkener Zeitung, 15.11.2013

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Eine-Welt-Ausschuss der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg Heiden, 46359 Heiden, Pastoratsweg 10